Meisterschaft & Netto-Meisterschaft 2026
Was für ein wunderbares Wochenende! Ein Geschenk nach diesem heißen und anstrengenden Sommer.
Hätte uns jemand vor einigen Wochen gesagt, dass wir unsere Meisterschaften bei solch optimalen Bedingungen und vor allem auf einem wieder ergrünten Platz spielen würden – wir hätten es wohl kaum geglaubt. Unsere Grüns präsentierten sich schon das ganze Jahr in einem sehr guten Zustand und der Regen der vergangenen Tage hatte nun auch auf den Spielbahnen seine Wirkung gezeigt: Das Gras begann wieder zu wachsen. Der eine Grashalm vielleicht etwas schneller als der andere – doch mit Besserlegen ließ sich unser Platz wieder richtig gut spielen. Nach den vielen trockenen und heißen Wochen des Sommers war allein dieser Anblick schon eine Freude.
Die Nervosität der Meisterschaft lag in der Luft. Viel wurde noch in den letzten Tagen vor dem großen Event geübt, an der Technik gefeilt und Vertrauen ins kurzen Spiel aufgebaut.
Auch wenn wohl jeder versuchte, möglichst gelassen in das Wochenende zu starten und sich vorzunehmen, einfach sein bestes Golf über diese beiden Tage zu spielen – spätestens am ersten Abschlag war klar, dass eine Meisterschaft eben doch etwas Besonderes ist. War der erste Ball dann mehr oder weniger dort gelandet, wo man ihn sich vorgestellt hatte, durfte die Anspannung zumindest für einen Moment ein kleines bisschen nachlassen.
Sportlich war der erste Tag vor allem eines: erfreulich ausgeglichen. Große Ausreißer blieben aus und so wurde am Samstag der Grundstein für einen spannenden zweiten Meisterschaftstag gelegt. Die neue Sortierung der Startliste nach den Ergebnissen des ersten Tages brachte nur wenige größere Verschiebungen – vieles war daher noch offen.
Am Sonntag war die Anspannung dann noch ein kleines bisschen deutlicher zu spüren. Ruhig, konzentriert, aber mit viel Vorfreude auf den bevorstehenden Golftag machten sich alle auf ihre zweite Runde. Und mit "schlotternden Knien" ging es wieder zum ersten Abschlag - nennen wir es positive Anspannung!
Und wer genau hinsah, konnte an diesem Morgen noch etwas entdecken: Auf dem Platz waren erstaunlich viele Meister der vergangenen Jahre unterwegs. Denn unsere Meister erhalten traditionell ein Polo mit Meistertitel und Jahreszahl – und einige hatten offenbar ganz bewusst im Kleiderschrank danach gegriffen. So war für die Mitspieler im Flight zumindest schon einmal geklärt, mit wem sie es an diesem Tag zu tun hatten.
Natürlich gab es über die beiden Meisterschaftstage auch die eine oder andere Regelfrage. Doch lieber einmal mehr gefragt als einfach gemacht. Das schaffte Klarheit, sorgte für eine angenehme Atmosphäre in den Flights und brachte letztlich auch Ruhe ins eigene Spiel, alles ganz unspektakulär.
Je näher die letzten Flights dem Ziel kamen, desto größer wurde die Begleitung. Auf den letzten Bahnen gesellten sich Mitspieler und Golfer dazu, um vor allem unsere besten Damen und Herren auf ihrem Weg über die entscheidenden Löcher zu begleiten. Jetzt hieß es noch einmal: Konzentration hochhalten, bei sich bleiben und die letzten Bahnen in Ruhe zu Ende spielen.
Dann fiel der letzte Putt. Geschafft. Die erste Anspannung wich, die Scorekarten waren abgegeben – und jetzt durfte gefeiert werden.
Hinter jedem Golfer steckt seine ganz eigene Geschichte. Und auch jeder Meistertitel erzählt am Ende eine andere. So flossen an diesem Sonntag auch Tränen. Tränen der Erleichterung, der Freude und vielleicht auch ein wenig des Stolzes. Weil ein Titel lange erhofft war. Weil nach einem nicht ganz einfachen Jahr plötzlich dieser eine wunderbare sportliche Moment da war. Weil man mit einem Sieg vielleicht selbst nicht gerechnet hatte. Oder weil ein anderer Titel zunächst verloren schien und am Ende über die Altersklassenwertung doch noch ein Meistertitel daraus wurde.
Am Ende steht zwar ein Name auf der Ergebnisliste und ein Titel vor einer Jahreszahl – aber dahinter stehen 36 Löcher, viele gute und weniger gute Schläge, Konzentration, Nervosität, Durchhaltevermögen und ganz persönliche Geschichten. Und vor allem steht dahinter eine große Gemeinschaft. Denn Meisterschaften leben nicht allein von denjenigen, die am Ende um einen Titel kämpfen. Sie leben genauso von all den Spielern, die sich auf zwei sportliche Golftage freuen, sich der Herausforderung über 36 Löcher stellen und einfach versuchen möchten, ihr bestes Golf zu spielen.
Dazu gehören auch unsere Spieler im Netto-Zählspiel, die in diesem Jahr wieder fester Bestandteil der Meisterschaften waren. Für einige war es die erste Gelegenheit, über zwei Tage Meisterschaftsluft zu schnuppern und dieses besondere Turnierformat kennenzulernen. Denn ganz unabhängig davon, ob am Ende ein Meistertitel in Reichweite ist: Wer an diesem Wochenende mitspielt, ist Teil unserer Meisterschaften. Gemeinsam starten, mitfiebern, sich über gute Runden freuen, vielleicht auch einmal über einen misslungenen Schlag ärgern um am Ende zusammen zufeiern.
Bei herrlichem Spätsommerwetter kamen wir schließlich gemeinsam auf unserer Terrasse zusammen. Die Anspannung der vergangenen beiden Tage durfte endgültig weichen, die Meister wurden gefeiert und ein rundum gelungenes Meisterschaftswochenende fand genau den Abschluss, den es verdient hatte.
Herzlichen Glückwunsch zu euren Meistertiteln 2026 – und ein großes Dankeschön an euch alle für diese wunderbare Meisterschaft!
HERREN
1. Platz I Martin Schürmann
DAMEN
1.Platz I Daniela Lucius
SENIOREN AK50
1. Platz I Ingo Felsensteiner
SENIORENINNEN
1. Platz I Petra Heidenreich
SENIOREN AK65
1. Platz I Dr. Detlef Röchert
NETTO
1. Platz I Wolfgang Erhardt
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